Dies & Das

Behind the Scenes – ein Blick in mein Reich

Ich beteilige mich relativ selten an Blog-Events, denn meistens fehlt mir die Zeit dazu – auch wenn ich große Lust hätte mitzumachen. Steph vom Blog „Kleiner Kuriositätenladen“ hatte sich aber ein so tolles Blog-Event ausgedacht, dass ich unbedingt teilnehmen musste.

Das Event lief unter dem Motto „Behind the Scenes“ und Steph wollte wissen, wie es denn bei uns Foodbloggern so hinter den Kulissen aussieht.Wie sieht unsere Küche aus, wo entstehen unsere Gerichte, wo bewahren wir unsere Kochbücher auf, wo knipsen wir unsere Fotos und vor allem: Wo entstehen unsere tollen Blogsposts.

 

Mit diesem Beitrag lasse ich also für euch mal die Hosen runter… Also mal alle mir nach – jetzt geht es zu einem Rundgang durch mein Reich:

Als erstes wäre hier natürlich mal das Wichtigste überhaupt: meine Küche!

Meine Küche ist für mich der Ort, an dem nicht einfach nur Essen zubereitet wird, sondern an dem ich entspannen und abschalten kann. In meiner Küche lasse ich den Arbeitsalltag hinter mir, probiere Neues aus und kann kreativ sein.

Zugegeben, die Hübscheste und Modernste ist meine Küche nicht. Man könnte sie viel eher als eine betagte alte Dame bezeichnen. Ungefähr 15 – 20 Jahre müssten sie auf dem Buckel haben, wobei es letztendlich keiner mehr so ganz genau weiss. Trotz allem mag ich meine Küche sehr gerne.

Sie bietet viel Stauraum und hat zusätzlich viel Arbeitsfläche. Außerdem habe ich direkten Zugang zum Balkon und kann dort im Sommer tägliche frische Kräuter ernten. Besonder toll finde ich auch, dass sich das Esszimmer direkt anschließt. So hat man immer auch Kontakt zu den Gästen, wenn Besuch da ist.

 

Bis auf meine weinrote Kühl- und Gefrierkombi, die ich mir nach unserem Einzug in die Wohnung geleistet habe, ist meine Küche meilenweit von den modernen Hightech-Küchen entfernt die es mittlerweile zu kaufen gibt. Und wie das bei älteren betagten Damen meist irgendwann so ist, hat auch meine Küche bereits die ein oder anderen Schönheitsfehler, Makel und Schwächen.

Wenn die Waschmaschine schleudert, wackelt biespielsweise die komplette Arbeitsplatte, die Spülmaschine läuft hin und wieder aus und lässt uns abends um 23 Uhr noch Überschwemmungen beseitigen und über dem Waschbecken hängt ein Boiler der gar nicht mehr funktioniert (und bei dessen Wasserhahn ständig der Griff abfällt).

Warmes Wasser ist in meiner Küche also auch Fehlanzeige. Macht aber nix – ich liebe meine Küche trotzdem irgendwie. Und für das fehlende warme Wasser habe ich eines meiner liebsten Küchengeräte auch immer Reichweite: mein Wasserkocher 🙂

Meine Kochbücher habe ich übrigens alle direkt in der Küche. Ich habe eigentlich gar nicht so viele, da ich selten welche benutzt, aber die, die ich habe, sind nach Häufigkeit der Benutzung sortiert (und ganz wichtig: nach Größe – und zwar von links nach rechts absteigend). Die Bücher die ich ständig im Gebrauch habe stehen jederzeit griffbereit direkt auf der Dunstabzugshaube über dem Herd. Alles anderen habe ich im zweiten Bücherregal meiner Küche neben der Spüle deponiert. Da steht dann auch schonmal „Thai Street Food“ neben dem „Schlank im Schlaf“-Buch.

Zum Thema fotografieren muss ich mich jetzt mal noch als absoluter Stümper outen. Ein wirkliches Fotoset um meine Gerichte schön in Szene zu setzen habe ich aktuell nämlich (noch) nicht. Meist fotografiere ich einfach auf einem Holzbrett direkt in der Küche, auf dem Esstisch oder auf dem Balkon. Noch nutze ich dafür auch „nur“ meine iPhone-Kamera. Die ist zwar nicht schlecht, aber von wirklich guten Fotos bin ich noch meilenweit entfernt. Ich gelobe hier Besserung 😉

Einen richtigen festen Arbeitsplatz zum Bloggen habe ich im Übrigen auch nicht. Da wir gar keinen festen PC mehr haben sondern nur noch Laptop / Macbook nutzen, schreibe ich meine Blogposts meistens da wo ich gerade Bock habe. Zur Zeit ist das meist der Esstisch, bzw. auch der Balkon wenn es schön warm ist. Und wenns wieder kühler wird, flätsche ich mich auch schonmal gerne einfach mit dem Laptop aufm Schoss aufs Sofa.

Und das war jetzt eigentlich auch schon der Rundgang durch mein Reich. Wie Conny von „Moment in a Jelly Jar“ bei Ihrem Post (http://www.inajellyjar.com/behind-the-scenes/) bereits geschrieben hat, wundert euch bitte auch bei mir nicht über die Airbnb-Zeichen auf den Fotos. Die Fotos stammen alle von einem professionellen Fotograf der unsere Räume für unseren Airbnb-Account fotografiert hat. Wir vermieten über diese Plattform nämlich unser Gästezimmer an nette Touristen 😉
Falls es euch also mal in die Gegend um Schwäbisch Gmünd verschlagen sollte und ihr eine günstige Bleibe sucht, könnt ihr jederzeit gerne bei uns nächtigen. Und natürlich dürft ihr dann meine Küche auch mal live sehen und selbst darin kochen 😉
Ich hoffe, euch hat mein kleiner Blick hinter die Kulissen gefallen! Was habt ihr denn von meiner Küche erwartet? Habt ihr sie euch so vorgestellt oder vielleicht doch komplett anders?? Mir hats in jedem Fall viel Spass gemacht euch das alles mal zu zeigen. Und falls ihr eure Küche jetzt auch herzeigen wollt, dann macht doch einfach beim Blog-Event mit -> http://www.kuriositaetenladen.com/2014/05/blogevent-behind-scenes.html

 

28 thoughts on “Behind the Scenes – ein Blick in mein Reich

  1. Sehr schöne Wohnung. Die Küche finde ich wirklich schön. Das einzige was mir nicht gefallen würde ist der grüne Teppich auf dem Balkon. Da würde Holz auch viel besser passen 🙂

  2. Hallo Monica,

    die Waschmaschinen-Küchen-Diskussion versteh ich nicht so ganz 😉 aber egal. Deine Küche hat Charakter *g* und du hast alle meine Lieblingsfarben eingebaut: weiß, grau, gün und viel Holz – also ich würde mich sehr wohl fühlen :))

    LG
    Mrs. KissTheCook

  3. Kochbücher nach Größe zu sortieren finde ich ja auch eine sehr interessante Herangehensweise :o)
    Wie schön, dass Du Dich, trotz der Unzulänglichkeiten Deiner Küche (davon kann ich ja auch ein Lied singen), trotzdem so wohlfühlst. Ich würde meine auch nicht hergeben wollen.

    Vielen Dank für Deine Teilnahme, hat mir großen Spaß gemacht, bei Dir zu stöbern!

  4. Hey,
    ich fand den Rundgang durch deine Wohnung super schön 🙂 Vorallem ist bei Dir alles schön hell. Das mag ich persönlich auch sehr.
    Meine Waschmaschine steht auch in der Küche und ich bin noch nie auf die Idee gekommen, dass das jemanden stören könnte. Aber doch sehr interessant, über was man hier alles dazu lernt beim bloggen 😉
    Ich habe zwei Tageslichtlampen und liebe sie sehr! Den Aufbau vom Set überlege ich mir immer schon vor dem kochen und baue alles auf. Dann wird gekocht und fotografiert. O.K. hin und wieder essen wir auch mal nur lauwarme Gerichte aber das ist für uns beide O.K. 😉
    Liebe Grüße Katrin

    1. Hey Katrin – der Tip mit dem Set zuerst aufbauen ist super! Dass ich da nicht selber drauf gekommen bin… Kopf -> Tisch .. Manchmal kommt man nicht einmal auf die einfachsten Dinge. Hast du die Lampen bei Amazon besteltl? Ich mein ich hätte so ähnliche (oder vielleicht sogar dieselben) dort gesehen – für um die 30.- Euro. Hatte ich mir schon überlegt.
      LG
      Dila

    1. Hahaaaa ne also wir wohnen da wirklich^^ Klar haben wir für die Bilder nochmal bisschen mehr aufgeräumt als sonst – schließlich sollte die Wohnung für die Fotos so repräsentabel sein, dass auch jemand bereit ist für eine Übernachtung bei uns zu zahlen. Im Grunde siehts aber auch sonst gar nicht so großartig viel anders aus. Vielleicht liegen noch bisschen mehr Zeitschriften rum und aufm Esstisch steht meist noch ein laptop, ein Notizbuch und es liegen noch paar Kochbücher rum, aber sooo sehr viel anders als auf den Bildern ist es dann doch auch nicht. Vor allem nicht im Wohnzimmer – da mag ich es schon aufgeräumt.

  5. Wenn du „bessere“ Fotos machen möchtest solltest du dir eine digitale Spiegelreflexkamera zulegen. Es muss ja nicht unbedingt ein aktuelles Modell sein. Auch mit einem älteres Modell machst Du durch die Optik oft bessere Bilder als mit einem iPhone. VIeleicht hat dein Fotohändler auch ein Vorführ-Model oder eine gute Gebrauchte. Ich bin mit meiner Canon EOS zufrieden. Pixel-Anzahl ist nicht alles, im Internet brauchst du eh keine so hochauflösenden Bilder.

    1. Hey Volker – der witz is ja, ich hab ne EOS zu Hause… eine die 100 % besser is als mein Iphone.. die is aber aktuell nicht startklar – irgendwas wegen dem Akku oder so… Muss mal dem Göttergatten in den Hintern treten, dass ich die bald benutzen kann. Was ich gern hätte wäre auch noch eine Tageslichtlampe – weil ich ja vorwiegend abends koche und dann oft nicht mehr fürs fotografieren raus kann. Und ein Stativ brauch ich auch noch^^

    2. Ich hab eine Tageslichtlampe bei Amazo gesehen die nur 30 euro gekostet hat. Vielleicht teste ich die mal… aber du hast schon recht – zeit um lange irgendwas aufzubauen hat man natürlich nicht, sonst ist das Essen in der Tat kalt. Sowas kann man bei Kuchen und Muffins machen, aber nicht bei Gerichten vom Grill oder aus der Pfanne.. muss ich mir mal was überlegen^^

  6. Wir Airbnb-Hosts müssen zusammen halten 🙂
    Ich finde die Waschmaschine in der Küche eigentlich ganz normal. Das kenn ich aus vielen Wohnungen so…

    Ein paar richtig clevere Lösungen hast du da für deine süße Küche!
    Und die Couch erst! Kuschelalarm!

    Alles Liebe und bis bald
    (ich bin übrigens schon so auf dein Geheimnis gespannt)
    Conny

    1. hier bei uns stehen wama und trockner in der kueche. woanders geht nicht und der anschluss ist nunmal dort. und wie gesagt es ändert ja nichts am essen 😉 neidfaktor balkon und dann noch bei de kueche raus, cool

    2. Mm, finde ich schon! Ich schäle meine Kartoffeln ja auch nicht in der Badewanne oder Wasche meine Wäsche in der Spüle. Muss ja jeder selber wissen – bei vielen geht es sicher auch garnicht anders, aber ich möchte dreckige (Arbeits-)Klamotten, Trocknerfussel und mein Mittagessen nicht im selben Raum haben.

      Wie gesagt: Bin bei sowas – wie auch bei Kunststoffschüsseln – etwas eitel. Aber das muss jeder selber wissen. Zumindest ist die Küche so aufgeteilt, das das „Saubermachen“ auf der einen, das „Kochen“ auf der anderen Seite passiert. Platz scheint auch genug da zu sein. Aber Wohn und Esszimmer gefallen mir trotzdem am besten! 😛

      HAUPTSACHE IST: DU kommst zurecht und zauberst dort weiterhin so leckere Sachen, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft

    3. Naja der Vergleich hinkt aber ja ziemlich – das musst sogar du zugeben. Ich koche ja nicht IN der Waschmaschine und schäle auch meine Kartoffeln nicht dort 😉 Wobei es ja durchaus auch Gerichte gibt, bei denen man den Fisch beispielsweise in der Spülmaschine gart 😉 In jedem Fall macht es mir nix aus, dass die Waschmaschine in der Küche ist. Im Gegenteil, es ist sogar äusserst praktisch – kann man doch dreckige Geschirrhandtücher direkt in die Waschmaschine stopfen anstatt sie erstmal irgendwo rumhängen zu lassen 😉

    4. Naja, es soll ja sogar Leute geben, die nutzen dieselben Putzsachen für das ganze Haus. Küche, Bad, Keller – ganz egal. Der Vergleich hinkt keineswegs: Wie gesagt, beim Essen steh ich auf EXTREME Sauberkeit – wasche mir selbst BEIM Kochen mehrfach die Hände zwischen verschiedenen Aktionen, auch wenn es garnicht nötig wäre – dreckige Wäsche, Waschmaschinen, Trockner, etc sind für mich nichts für die Küche, sondern fürs bad oder die WASCHküche.

      Da kann man mal sehen wie unterschidelich die Gemüter sind: Geschirrtücher könnte ich nie sofort in die Waschmaschine werfen – egal wo sie steht – denn bei mir würde es bis zur nächsten Wäsche zu lange dauern und die feuchten Tücher würden in der Maschine Stockflecken bekommen (sprich: vor sich hin gammeln)….

      Ich bin aber vielleicht auch etwas extrem, was das angeht. Wenn ich zum Beispiel jemanden sehe, der mit dem Kochlöffel probiert und diesen dann fürs kochen weiterverwendet ess ich schon nicht mehr in diesem Haushalt. Mögen viele vielleicht für übertrieben halten, für mich aber normal…

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