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Sexy in 10 Wochen? – Das Body Change Programm im Selbstversuch

Die Jeans kneifen verdächtigt und die Kombination aus Kleid und Leggins wird von Tag zu Tag verlockender. Allerhöchste Zeit, sich selbst einzugestehen, dass der konsequente Fitnessboykott der letzten Wochen allmählich seinen Tribut fordert.

Der Gang auf die Waage letzten Samstag hat mir die hässliche Wahrheit dann förmlich ins Gesicht gespuckt: +6 Kilo seit meiner Rückkehr vom Jakobsweg letzten September. Kein Wunder – Junkfood, Süssigkeiten, Chips & Co vertragen sich mit dem Rumgammeln auf dem Sofa leider nicht so gut.

Abnehmen – JETZT

Der Vorsatz „Abnehmen – JETZT“ war nach dem Schockmoment auf der Waage schnell gefasst. Und wie immer wenn ich einen solchen Vorsatz im Kopf habe, setze ich mir hohe Ziele. Andernfalls ist das Ganze von vorne rein zum Scheitern verurteilt. Ich brauche den Druck, den ich mir dabei selbst auferlege.

Nach einiger Recherche im Internt bin ich beim 10 Weeks Body Change Programm von Detlef D! Soost hängen geblieben. Warum ich immer wieder dort gelandet bin, ist mir bis heute schleierhaft, denn jeder der mich kennt weiß, dass ich die „Imakeyousexy.com“-Werbung eigentlich nur affig finde.

Das Konzept, die Ernährung radikal umzustellen, hat mich aber irgendwie doch neugierig gemacht. Mich gesünder zu ernähren habe ich schon lange vor und ich denke, manchmal muss man einfach an einen Punkt kommen, wo es richtig weh tut. An dem man mit alten Gewohnheiten rigoros brechen muss, alles auf Null setzt und wieder ganz von vorne anfängt.

Die lange „Du darfst nicht“-Liste

Die Anmeldung bei Body Change war schnell erledigt und ich direkt gleich mal rund 80.- Euro ärmer. Gut so, 80.- Euro tun weh und spornen mich an, das Ganze durchzuhalten. Eine erste Ernüchterung kam dann direkt beim Lesen der „Du darfst nicht“-Liste. Tabu sind die nächsten 10 Wochen:

  • Nudeln, Kartoffeln, Brot, Reis, Bulgur, Couscous, Quinoa (Die bösen Kohlenhydrate)
  • Zucker, Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup, Zuckeraustauschstoffe (Der böse Zucker)
  • Obst in jeglicher Form – außer Zitrusfrüchte  (Der böse Fruchtzucker)
  • Milchprodukte (Der böse Milchzucker)
Ja was darf ich jetzt eigentlich noch essen?

Nimmt man die eben genannten „verbotenen“ Lebensmittel weg, bleibt gar nicht mal soooo viel übrig. Eier darf ich essen. Und Fleisch. Viel Fleisch. Dabei wollte ich meinen Fleischkonsum eigentlich mal ein bisschen reduzieren. Außerdem sind Bohnen, Linsen und Kichererbsen, sowie alle Gemüsesorten erlaubt. Bis auf Rhabarber (solche Arschis – den hätten sie mir ja lassen können).

Und was ist mit Sport?

Das Sportprogramm startet erstaunlicherweise erst in Woche 3. Vorher soll man sich erst einmal ausgiebig auf die Ernährungsumstellung konzentrieren. Mir solls recht sein. Ein paar Kilo leichter zu sein kann sicher nicht schaden. Also bevor ich mit dem großen rumhampeln anfange.


Wie das jetzt so weitergeht

Wenn ich mich schon durch eine drastische Ernährungsumstellung quäle, dann schreit das förmlich danach, hier auf dem Blog dokumentiert zu werden. Daher werde ich die nächsten 10 Wochen einmal pro Woche über meine Fortschritte (oder über mein Scheitern) berichten und in der Praxis ausprobieren, wie sich das Konzept so in den normalen Alltag integrieren lässt.

Der erste Wochenbericht kommt schon am nächsten Sonntag, denn dann habe ich die erste Woche hinter mir und durfte auch bereits den ersten Loadday (da darf man alles essen!) genießen.

Hast du selbst schon mal das 10 Weeks Body Change Programm ausprobiert? Wie fandest du es? Warst du erfolgreich?

4 thoughts on “Sexy in 10 Wochen? – Das Body Change Programm im Selbstversuch

  1. Wahnsinn! Respekt! Ich drücke dir die Daumen und glaube an deinen eisernen Willen! Da darf man ja wirklich gespannt sein. Viel Erfolg!

  2. Ich mache bodychange jetzt seit 6 Wochen und hab 4 kg abgenommen…Die ersten Tage ohne Zucker waren echt hart 🙂 meine Stimmung ist erstaunlich besser geworden…Ich bin nicht mehr so grantig wegen jeder Kleinigkeit…Mir hat es gut getan

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