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Die größten Küchenmissgeschicke – Mein Beitrag zur Küchenatlas-Blogparade

Ich beteilige mich ja eher selten an Blogparaden, aber Küchen Atlas hatte vor einiger Zeit eine so tolle Blogparade ins Leben gerufen, dass ich gar nicht anders konnte, als meinen Senf dazu zu geben. Es ging nämlich ausnahmsweise nicht um perfekt angerichtete Teller oder um Gerichte, die eine wahre Geschmacksexplosion im Mund verursachen – nein bei dieser Blogparade standen die großen und kleinen Küchen-Missgeschicke im Vordergrund. Und davon gab es bei mir auch  schon etliche.
 
Meine bisher größten Fails habe ich für die Blogparade jetzt nochmals gesammelt. Viel Spass beim auslachen:

Kategorie „Geschmackliche Kompositionen, die man am liebsten wieder vergessen würde“

Unangefochten auf Platz 1 in der Kategorie „Geschmackliche Kompositionen, die man am liebsten wieder vergessen würde“ landen die knusprigen Filoteigtörtchen mit Frischkäsecreme und salzigem Karamell, die ich 2012 zu Ostern backen wollte.
Das Ganze fing bereits an zu scheitern, als ich merkte, dass ich beim Einkaufen den Filoteig vergessen hatte. Also wurde umdisponiert und das Ganze sollte dann nur eine Frischkäsecreme mit salzigem Karamell werden. Gesagt getan – die Creme war schnell angerührt, das Karamell brannte Gott sei dank auch nicht an und alles in allem war das Dessert dann optisch auch ziemlich ok. Geschmacklich dagegen war es eine Katastrophe. Sauer, bitter – einfach so gar nicht lecker. Der Übeltäter war zum Glück ziemlich schnell gefunden: Es war der fettreduzierte Frischkäse.
Und die Moral von der Geschichte: Benutzt niemals – wirklich never ever – fettreduzierten Frischkäse für ein Dessert!

Kategorie 2: „Optische Highlights nahe am Augenkrebs“:

Hier gewinnen mit Abstand die LowCarb Cheesecake-Muffins, die ich nach einem Weight Watchers Rezept gebacken habe. Das Rezept klang sehr vielversprechend – mit Betonung auf „Klang“. Bereits nach der Hälfte der angegebenen Backzeit waren die Muffins aussen schwarz, aber innen noch völlig flüssig. Auch ein Rettungsversuch mit Alufolie war vergebens. Die Muffins waren am Ende aussen nach wie vor schwarz, dafür innen total hohl.

Kategorie 3: „Highscores, bei denen ihr in beiden Kategorien punkten konntet“:

In beiden Kategorien (also Scheisse in Punkte Aussehen & Geschmack)  punktet definitv der LowCarb Bananen Pancake. Ganz im ernst, der schmeckt nicht nur scheiße, er sah auch noch echt wiederlich aus UND die Konsistenz war oben drein auch noch zum schreien. Ein Fail-Rezept sondergleichen, welches ich absolut nicht zum Nachahmen empfehle.

Kategorie 4: Meine Eigene Zusatz-Kategorie „Fertigprodukte-Fails“:

In meiner eigenen Zusatz-Kategorie „Fertigprodukte-Fails“ erreicht das Würzpapier von Maggi den absoluten Highscore. Mein schönes Hähnchenbrustfilet war nach der Bearbeitung mit dem Papier nicht nur furztrocken, sondern auch sowas von überwürzt und versalzen, dass es leider nur noch ein Fall für die Tonne war. Ich weiß schon, warum ich keine Fertigprodukte mehr verwenden.

 

Zusätzlich nach diesen Fails, Passierten mir natürlich auch noch die folgenden „üblichen“ Supergaus:

 

  • Im Topf köchelt Gulasch, Sauce Bolognese, Kartoffeln, Reis, Nudeln oder sonst irgend etwas mit längerer Kochzeit vor sich hin. In der Zwischenzeit will man nur mal kurz vor den PC sitzen und schwups – alles isst komplett reingebrannt.
  • Standard sind natürlich auch versalzene Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Blumenkohl.
  • Die falsche Herdplatte anschalten und hastdunichtgesehen kockelt das Holzbrett über der falschen Herdplatte munter von unten her an.
  • Der Kuchenteig läuft aus der Form aus und versaut den kompletten Backofen.

Ja und ausserdem gibt es noch so ein paar Gerichte, die ich schon gar nicht mehr versuche weil sie eh immer in die Hosen gehen.

  • Ich bin zum Beispiel ein totaler Omelette-Depp. Die Dinger gelingen mir grundsätzlich nie und am Ende hab ich einfach immer Rührei.
  • Auch mit Salatsaucen stehe ich auf Kriegsfuß. Die schmecken bei mir einfach immer nach nix.
  • Eier kochen kann ich auch so gar nicht. Selbst mit einem Eierkocher krieg ich niemals die Konsistenz hin, die ich eigentlich haben möchte.
  • Ach ja, und Brot schneiden darf man mich auch nicht lassen. Zumindest nicht, wenn man eine halbwegs gleichmässige Scheibe haben möchte 🙂
 

Ich glaub das wars im Großen und Ganzen mit meinen Fails. Die üblichen Verdächten mit angebranntem Weihnachtsgebäck im Backofen und so hab ich jetzt mal gar nicht mit aufgezählt. Das kennt ihr sicher selbst zu Genüge. Ich bin mir aber sicher, dass hier auch in Zukunft noch jede Menge Fails dazu kommen werden.

 
Hat auf jeden Fall mal wieder großen spass gemacht, über die Fails der letzten Zeit nachzudenken. Alles in Allem waren es sogar weniger als gedacht. Was ist denn bei euch in letzter Zeit so richtig schief gegangen??

 

5 thoughts on “Die größten Küchenmissgeschicke – Mein Beitrag zur Küchenatlas-Blogparade

  1. Omelette kann ich auch nicht – zumindest keine, die die gesamte Pfanne ausfüllen. Mittlerweile zerteile ich das Omelette-to-be nach dem Anstocken in wenigstens vier Teile; so kann ich bequemer wenden und habe das Ding gleich portioniert.

    Die Bananen-Pancakes habe ich auch schon probiert – sah bei mir am Ende aus wie Kaiserschmarrn und geschmeckt hat’s.. nicht. |D Wie schön, dass ich da nicht die einzige bin!

  2. Hallo Dila,
    danke… sehr unterhaltsam geschrieben. Nachdem ich in der vergangenen Woche das erste Mal seit vielen Jahren das Kartoffelwasser komplett angebrannt habe, durfte ich gestern ein noch rohes Kartoffelgratin aus dem ganzen Ofen kratzen. Hatte vergessen, dass kein Rost mehr im Ofen war.. Mitr viel Elan die Auflaufform in den ofen… der Rest sollte bekannt sein.
    Shit happens, nächsten tag können wir doch alle drüber lachen

    1. Hi Olaf,
      so lange man noch darüber lachen kann, ist immer alles gut *fg*
      Ich habe kürzlich mal wieder eine Auflaufform gekillt, weil ich sie aus versehen auf die heiße Herdplatte gestellt hab *fg*
      LG
      Dila

  3. Hihi was für ein tolltes Thema für eine Blogparade 😀 Oh ja bei mir ist auch schon oft das ein oder andere schief gelaufen. Aber so ist das eben im Leben , kann nicht alles funktionieren.Mein erster Versuch einen No-Bake Cheesecake mit Gelantine zu machen endete zum Beispiel als immernoch flüssige Masse mit Gummibärchenzugabe ;D Aber oft kann man ( zumindest solange nichts verbrennt 😀 ) noch bisschen retten: ich hab z.b. den Cheesecake dann einfach in das gefrierfach gestellt und als Eistorte ( leider immernoch mit Gummibärchen^^) gegessen . ( http://chrissitallys.blogspot.de/2014/05/frozen-jogurt-berry-cheesecake.html –> gerettet würde ich sagen 😀 )
    Oder etwas was mir erst kürzich passiert ist: Habe ausversehen Klöse gekocht ^^ Also richtig schön auf höchster Stufe blubbern lassen . Am Ende hätte ich sie trinken können 😀
    Oder witzig war auch vorgestern habe ich mit einer freundin Veganen „Cheesecake“ gemacht und schön den Mürben boden vorgebacken und leider war der Tortenring nicht fest ( weshalb auch immer) so dass der Boden beim herrausnehmen herrausgefaöllen ist und wir dann den Tortenboden aus der Ofenritze sortieren durften ^^

    Liebe Grüße Chrissi
    von chrissitallys.blogspot.de

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