Buchtipp: Herbst, Winter, Gemüse – Überraschende Rezepte für Kürbis, Kohl und Knolle

Hallöchen ihr Lieben – gestern fielen teilweise die ersten Schneeflocken und so langsam kann es nun wirklich keiner mehr verleugnen, dass die kalte Jahreszeit angebrochen ist. Manch einer mag das jetzt schlimm finden – ich allerdings nicht. Denn nun kann man sich endlich wieder schön auf dem Sofa einkuscheln und aussserdem hat der Winter außer Kälte auch noch haufenweise tolles Wintergemüse im Gepäck: Kürbisse, Kohl, Rüben, Wurzeln und Knollen so weit das Auge reicht.

Ich für meinen Teil sehe immer wieder tolle Sorten auf unserem Wochenmarkt, habe aber bisher noch so gut wie nichts davon benutzt, weil mir einfach die Ideen gefehlt haben (und weil der Herr im Haus so ein Gemüsebanause ist). Sicherlich gehts euch auch so, dass ihr zwar einiges an Wintergemüse kennt, aber eher weniger damit kocht. Ich finde, dass man das dringend mal ändern muss. Und daher möchte ich euch heute das Buch “Herbst, Winter, Gemüse” aus dem Gräfe und Unzer Verlag vorstellen:

Die Autorin Cornelia Schinharl arbeitet seit vielen Jahren als freie Food-Journalistin und Kochbuchautorin und hat für Ihre Arbeit schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Mit Herbst, Winter, Gemüse! möchte Cornelia Schinharl laut ihrer eigenen Aussage “den Winter bunt machen”. Bei ihren Rezepten bedient Sie sich dazu querbeet aus der Gemüsekiste und verarbeitet knorrige Knollen, derber Kohl, ruppige Rüben und so manch vergessenes Wintergemüse zu schmackhaften Gemüsegerichten.

Schauen wir nun aber mal direkt ins Buch rein: Mit einem sehr netten Vorwort will uns Cornelia Schinharl ganz zu Beginn des Buches schon einmal Lust auf winterliches Gemüse machen. Direkt im Anschluss finden wir eine informative Übersicht, was  im Winter in hiesigen Gefilden überhaupt so wächst. Von Artischocken über diverse Kohlsorten bis hin zu Wurzelgemüse wie Karotten, Meerrettich und Möhren werden hier sämtliche Wintergemüse genau unter die Lupe genommen und vorgestellt. Im Anschluss folgen dann diverse Kapitel mit Rezepten zu Vorspeisen, Suppen, Ofengerichten, sowie Topf- und Pfannengerichten. Zwischen drin werden einzelne Gemüse in Form von Portraits auch nochmals genauer vorgestellt – beispielsweise Schwarzwurzel, Winterportulak und Grünkohl.

Bislang batte ich leider noch keine Zeit, ein Rezept aus dem Buch selbst auszuprobieren, aber seit ich das gute Stück von meinem Postboten überreicht bekommen habe, bin ich eigentlich permanent am rumblättern und am überlegen, was ich wohl zuerst nachkochen werde. Bei Gerichten wie “Rotkohl mit Quitten”, “Pastiakencremesuppe mit Chips”, “Gemüse-Kokos-Ragout mit Garnelen” und “Äpfel mit Kohl-Hackfleisch-Füllung” ist das auch absolut kein Wunder! Da lass dann sogar ich mal das Fleisch liegen!

In meinen Augen ist Herbst, Winter, Gemüse! ein fantastisches Buch von einer wirklich fantastischen Autorin. Die leicht verständlichen Rezepte und die liebevoll gestalteten Bilder machen Lust darauf, sofort den nächsten Wochenmarkt zu stürmen und sich den Einkaufskorb mit allem voll zu laden, was der Herbst und Winter so her gibt. Ich hätte ja nie gedacht, dass mich einmal ein Buch über Gemüse so begeistern wird, aber Herbst, Winter, Gemüse! hat es tatsächlich geschafft! Dieses Buch könnt ihr euch also guten Gewissens ins Küchenregal stellen – und vielleicht würde sich ja der eine oder andere aus eurer Verwandschaft oder eurem Freundeskreis auch zu Weihnachten über dieses Buch freuen. Meiner Meinung nach eignet es sich absolut hervorragend als Geschenk!

Sobald ich das erste Rezept dann auch einmal selbst nachgekocht hab, werde ich natürlich wieder berichten! Ich denke, ich werde mich als erstes an den Äpfeln mit Kohl-Hack-Füllung versuchen.

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Herbst, Winter, Gemüse! von Cornelia Schinharl erschien im September 2013 im Gräfe und Unzer Verlag und enthält über 80 Rezepte auf insgesamt 160 Seiten und mit ca. 150 Farbfotos. Der Preis beläuft sich auf 14,99 € (D), 15,50 € (A), bzw. 21,90 sFr. Die ISBN lautet 978-3-8338-3438-7.


2 thoughts on “Buchtipp: Herbst, Winter, Gemüse – Überraschende Rezepte für Kürbis, Kohl und Knolle”

  • Haha olli.. so schlimm is es dann ja Gott sei Dank auch wieder nicht. Er probiert ja – aber wenns dann nicht schmeckt, lässt es sich eben nicht ändern. Ich mag ja schließlich auch nicht alles.

    Was das Essen von “Exoten” angeht, geb ich dir allerdings Recht. Das ist wirklich reine Gewöhnungssache. Ich für meinen Teil hätte ich China beispielsweise sehr gerne mal Hund probiert. Konnt auch keiner verstehen. Leider gabs das am Ende aber nirgens ;)

  • pah! was ist dein Männchen nur für ein Vollhonk / Lebensmittelversager?! – Gemüse ist das beste was MAN(N!) bekommen kann. Besonders “Wintergemüse” was ja eigentlich strenggenommen “Herbstgemüse” ist, hat “besonders männliche Fähigkeiten”. Wenn also im Bett mal was nicht “klappt”, das ganze gleich auf Vitaminmangel schieben. Hilft oft und gut bei den männlichen Vertretern der Menschheit.

    Leute die alles von vornherein ablehnen, ohne es probiert zu haben finde ich schrecklich!

    *Erinnert mich immer an Bauern:* Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht! Generelle Ablehnung von Gemüse ist als minderintelligente Meinungsverschiedenheit zu verstehen. Lehnt jemand ab, etwas zu probieren, ist das einzig und allein Sache der Erziehung: Mama hat eindeutig was falsch gemacht und den Bengel nur mit Keksen und (Mutter-)Milch gefüttert!

    Würden wir Europäer von vornherein Insekten, “Katzen und Hunde” essen – also von Kleinauf – wäre das ganze weniger “ekelhaft”. Ich persönlich habe schon Insekten ohne Vorbehalt essen dürfen und sie haben mir besser geschmeckt als Rindfleisch – ohne Mist! ;)

    Wie ich jetzt auf Insekten komme? Naja – für viele “Männer” ist Fleisch das einzig wahre Gemüse – und für sie ist “Wintergemüse” zu vergleichen mit ekelhafter Kost: Also Insekten…!

    shame on you…!

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