Dies & Das

Healthy Living – Von alten Gewohnheiten und schwarzem Kaffee

In unserem Leben schleichen sich immer wieder Gewohnheiten ein, die für unsere Figur und für eine gesunde Lebensweise nicht gerade förderlich sind. Das Schlimme dabei: Meist sind wir uns diesen Gewohnheiten gar nicht richtig bewusst. Beziehungweise wir merken sie erst dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Ich selbst habe in letzter Zeit beispielsweise wieder das ein oder andere Kilo zugelegt. Zunächst konnte ich mir gar nicht so wirklich erklären warum. Dann fiel mir aber ein, dass wir kürzlich mit dem Büro umgezogen sind und für unseren neuen Standort einen coolen Kaffeevollautomaten bekommen hatten. Anstatt normalem Kaffee, gönnte ich mir daher seit Ende März regelmässig einen leckeren Cappuccino.

Bilanz ziehen

Konnte die Umstellung von normalen Kaffee zu Cappuccino alleine der Grund für meine Gewichtszunahme sein? Es waren doch nur 3 Tässchen pro Tag. Gut, Cappuccino mag ich süß und deshalb kamen jeweils noch immer 2 Stückchen Würfelzucker pro Tasse dazu, aber konnte das wirklich so schlimm gewesen sein?

Ich rechnete mal vorsichtig nach:

  • Ein Cappuccino mit 200 ml Inhalt + 2 Stück Würfelzucker = 128 kcal
  • Drei von diesen Cappuccino pro Tag = 384 kcal
  • Das Ganze hochgerechnet auf 20 Arbeitstage = 7680 kcal

7680 kcal im Monat…

Diese Zahl musste ich erst einmal sacken lassen.

Wenn man bedenkt, dass 1 Kilogramm Fett ca. 7000 kcal hat, dann könnte ich mit meinen 3 Tassen süßem Cappucchino pro Tag genauso gut einmal im Monat 1 Kilo pure Butter essen. Gruselig! Und dabei macht so ein Cappuccino nicht einmal satt.

Erkenntniss & Konsequenzen

Sich das eigenen Fehlverhalten vor Augen zu führen, ist nicht schön. In meinem Fall war es aber nicht nur hilfreich, sondern auch absolut nötig. Von wegen, so ein bisschen Cappucchino ist nicht schlimm. Das bisschen Cappuccino ist definitiv schuld an 2 Kilogramm mehr auf der Waage.

Jetzt, da der Übeltäter entlarvt ist, gilt es, die Konsequenzen zu ziehen. In meinem Fall heisst das wohl: Bye Bye Cappuccino und Hallo du herrlicher schwarzer Kaffee.

Die Moral von der Geschicht

Die Moral von der Geschichte ist natürlich nicht, dass man keinen Cappucchino mehr trinken sollte. Statt dessen möchte ich euch anregen, eure eigenen Gewohnheiten mal ein wenig auf den Prüfstand zu stellen.

Wenn ihr mit eurem Gewicht unzufrieden seid und ein wenig abnehmen möchtet, dann geht doch einfach mal ganz gezielt auf Spurensuche. Entlarvt all die kleinen Gewohnheiten in eurem Leben, die sich in der Summe zu einem ganz schön großen Kalorienberg anhäufen. Und wenn ihr sie gefunden habt, dann versucht es, diese Gewohnheiten langsam und nachhaltig zu ändern.

Meinen Cappucchino im Büro gibt es auf jeden Fall ab sofort nur noch einmal alle paar Tage! Die Waage wirds hoffentlich bald schon freuen.


 

Konntet ihr bei euch selbst auch schon schlechte Gewohnheiten entlarven? Und wenn ja, was wollt ihr in Zukunft ändern?

 


 

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