Rezepte - Sommer

Würziges Pesto Monkey Bread

„Affenbrot? Dreht die jetzt völlig durch?“ – So oder so ähnlich hörten sich die Gäste auf meiner Geburtstagsparty an, nachdem ich ihnen erklärt hatte, was da für ein lustiges Brot auf meinem Buffet-Tisch tront.

Warum das Monkey Bread so heißt wie es eben heißt, konnte ich meinen Gästen leider auch nicht erklären. Im Grunde ist die Namensherkunft abe auch völlig egal, denn das Brot ist so unverschämt lecker, dass bald sowieso keiner mehr danach fragt. Meine Gäste waren auf jeden Fall ausnahmslos schwer begeistert und am Ende blieb nur noch ein klitzekleiner Anstandsrest übrig. Grund genug, euch das Rezept auch zu zeigen:

Pesto-Monkey-Bread
 
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Portionen: Ca. 40 Stück
Zutaten
  • ¼ Liter Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 500 g Mehl
  • 1 EL Zucker
  • etwas Salz
  • 2 Eier
  • 175 g weiche Butter
  • 1 Glas Pesto
Anleitung
  1. Milch errwärmen, Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und unter Rühren auflösen
  2. Mehl mit Zucker, Salz, Butter und den Eiern mischen und in der Küchenmaschine mit dem Knethaken verkneten. Dabei die Milch-Hefe-Mischung nach und nach dazugeben, bis ein gleichmäßiger und geschmeidigen Teig entstanden ist.
  3. Hefeteig in der Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und bei Zimmertemperatur für ca. 1 Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit eine Springform mit Rohrbodeneinsatz (26 cm Durchmesser) fetten und mit Mehl ausstäuben.
  4. Den gegangenen Teig aus der Schüssel holen, durchkneten, halbieren und zu zwei jeweils ca. 40 cm langen Rollen formen. Jede Rolle in etwa 20 gleichmäßige Stücke schneiden und diese zu kleinen Bällchen formen.
  5. Pesto in eine Schüssel geben und jedes Teigbällchen einmal ringsherum im Pesto wälzen. Die Bällchen anschließend dicht an dicht in die Springform setzen und den Teig nochmals für 40 Minuten gehen lassen.
  6. Backofen auf 175° C Umluft vorheizen. Das Monkey Bread dann auf mittlerer Schiene 50-55 Minuten backen. Nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit das Brot nicht zu dunkel wird.
  7. Nach dem Backen das Monkey Bread etwa 30 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und entweder kalt oder lauwarm servieren.

Monkey-Bread-Pesto

Zu dem Pesto-Monkey-Bread serviere ich am liebsten einen Feta-Dip und Tzatziki. Für den Feta-Dip einfach Feta mit einer Gabel zerdrücken, mit Joghurt vermischen und zu einer glatten Creme verrühren – mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch würzen – fertig! Fürs Tzatziki mische ich immer Magerquark mit etwas 20 % Quark, Joghurt und einem Schuß Mineralwasser. Dann reibe ich frische Gurke hinein und gebe frischen Knoblauch dazu. Gewürzt wird mit einem Schuss Zitronensaft, etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und getrocknetem Dill.

Extra-Tipp:

Das Pesto Monkey Bread lässt wunderbar einfrieren. Aufgetaut muss es bei 175°C dann lediglich für ca. 5 Minuten im Ofen aufbacken. Perfekt, wenn man spontan Besuch bekommt und überraschend auf einer Party eingeladen ist.

8 thoughts on “Würziges Pesto Monkey Bread

  1. Oh verdammt – der Titel hat mich sooo neugierig auf die Geschichte hinter dem „Monkey Bread“ gemacht – schade, dass es zu manchen interessanten Themen in der weiten Welt des Internet tatsächlich immer noch keine Erklärungen gibt 😀
    Es sieht auf jeden Fall toll aus – muss mal probieren, ob ich das für mich auch veganisieren kann. Pesto ist nämlich ein Fixpunkt in meinem Speiseplan, warum also nicht auch mal so? 🙂
    Alles Liebe,
    Sophie von somehowsophie.com

  2. Ich hab auch schon ein Pesto-Brot gemacht, aber das mit der Falttechnik. Und das war sooooo lecker! 😀 Aber dein Rezept sieht auch sehr gut aus. 😀 Feta-Dip ist jetzt nicht so meins, aber dann mach ich mir einen aus Creme Fraiche. 🙂
    Liebste Grüsse
    Stéphie

  3. Hmmm, das hört sich lecker an, das muss ich dringend mal versuchen! Könnte mir auch vorstellen, dass so eine Art indischer Raita Dip gut dazu passen könnte. 🙂 Danke auf jeden Fall für dieses Rezept, das wird gleich mal den Favoriten hinzugefügt!

    Liebe Grüße

    1. Ich hatte schon öfter was davon gehört, aber bisher immer nur in einer süßen Varinate mit Zimt und Zucker.. Das mit dem Pesto hat mich mega interessiert und bei uns in der Familie sind mittlerweile alle ganz verrückt nach dem Brot 🙂

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