Schwäbischer Rettichsalat

Rettichsalat wird ja gerne mal mit der bayerischen Küche in Verbindung gebracht. Das stimmt so aber nicht unbedingt, denn so lange ich zurück denken kann, gab es bei uns im Schwabenländle immer wieder Rettich.

Zum Vesper hat meine liebe Omi den Rettich gerne eingeschnitten und in Salz eingelegt. Dazu gab es dann frisches Butterbrot. Auf den Gartenfesten hier in der Umgebung wird Rettich-Brot noch heute häufig angeboten und der schwäbische Rettichsalat ist nach wie vor Bestandteil so ziemlich jedes Beilagensalates in unseren Gaststätten hier in der Gegend.

Kein Wunder, Rettichsalat schmeckt nicht nur prima, sondern ist auch total einfach, günstig und ohne viel Aufwand selbst herzustellen. Und wenn grad kein Rettich zur Hand ist, funktioniert das Ganze natürlich auch prima nur mit Radieschen:

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Schwäbischer Rettichsalat
 
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Portionen: 4
Zutaten
  • 1 gro0er weisser Rettich
  • 10 Radieschen
  • 5 EL saure Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
Anleitung
  1. Den Rettich und die Radieschen gründlich waschen, den Strunk abschneiden und beides in eine Schüssel hobeln.
  2. Den gehobelten Rettich großzügig salzen und ca. 1 Stunde ziehen lassen. Die Flüssigkeit, die der Rettich dabei zieht, abseihen und wegschütten.
  3. Nun die Saure Sahne zum Rettich geben, gründlich unterrühren und den Salat mit Pfeffer und etwas Salz würzen. Den Rettichsalat anschließend für mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

 

Bevor der Salat serviert wird, sollte er unbedingt nochmal nachgewürzt werden. Er schluckt nach längerer Ziehzeit enorm viel Salz und schmeckt gerne wieder etwas fade.

 

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