Traumstücke – Hype reloaded

Normalerweise mache ich Trends und Hypes gerne mal mit. In den 90ern war ich zum Beispiel begeisterte Sammlerin von Plastikschnullern, Diddl-Briefpapier und diesen komischen Trollen. Außerdem musste ich unbedingt einen Stecker in der Nase und einen Ring im Bauchnabel haben – vom  obligatorische Arschgeweih mal ganz zu schweigen. Einen Hype, dem ich mich allerdings bisher immer verweigert hatte, war das Backen von Traumstücken.

Da musste irgendwo ein Traumstück-Nest sein

Angefangen hat der Trend um die Traumstücke im Jahr 2013. Ich hatte damals meinen Blog ganz frisch am Start und kaum ging es auf Weihnachten zu, poppten auf sämtlichen Foodblogs auf einmal Rezepte dieser Weihnachtsplätzchen auf.  Ich verstand den Hype damals nicht so recht, denn besonders einfallsreich sehen die Traumstücke nicht aus. Schwierig sind sie auch nicht gerade. Und ich hatte irgendwie das Gefühl, dieses Rezept wäre zu simpel für meinen Blog.

Was ein dummer Idiot ich doch war!

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Traumstücke reloaded

Ich weiß gar nicht genau, warum mir das Rezept für die Traumstücke dieses Jahr wieder in die Hände gefallen ist. Wo es aber schon mal wieder da war, dachte ich mir, probierst es halt doch mal aus. Ganz heimlich, muss ja nicht auf den Blog drauf. Nur zum probieren.

Nuja, was soll ich sagen – dass das Rezept nun doch auf dem Blog gelandet ist, kann nur eines bedeuten: Diese verdammten Traumstücke sind phänomenal!

Nicht nur, dass die Plätzchen so supereasy herzustellen sind, nein der Teig hat auch noch eine absolut perfekte mürbe Konsistenz. Dazu noch der zarte Hauch von Puderzucker drum herum – Herrlichkeit hoch zehn!

Keine Zeit verschwenden – nachbacken!

Ich empfehle euch dringend, nicht so dumm zu sein wie ich. Wartet bloß nicht die nächsten 3 Jahre ab, sondern backt eure Traumstücke am Besten jetzt gleich. Und weil die leckeren Plätzchen schneller weg sind, als man „Finger aus der Keksdose“ rufen kann, wäre es sicher auch nicht verkehrt, gleich das doppelte Rezept zu machen.

Traumstücke - Hype reloaded
 
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Portionen: 2 Backbleche
Zutaten
  • 250 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Gemahlene Vanille oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eigelbe
  • 500 g Weizenmehl
  • Puderzucker
Anleitung
  1. Die Butter mit dem Zucker und der Vanille (bzw. dem Vanillezucker) verrühren. Dann die Eier und das Mehl nach und nach zugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
  2. Den fertige Teig für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Nach dem Kühlen aus dem Teig eine fingerdicke Rolle formen und mit einem Messer ca. 1 cm breite Stücke abschneiden.
  4. Die Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca 10-15 Minuten backen.
  5. Die fertigen Traumstücke einige Minuten auskühlen lassen. Sobald sie nicht mehr heiß (aber immer noch lauwarm) sind, die Stücke in Puderzucker wälzen.

 

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5 comments

  1. Boah das klingt richtig lecker und da bei mir die Plätzchen-Saison auch schon angefangen hat, kommen die gleich mal auf die Liste für nächstes Wochenende 😉
    Heute stehen noch Husarenkrapferl und Kokosmakronen auf dem Plan.
    Hast du eine Idee, zu welchen Plätzchen ich die ganzen Eiweiße verarbeiten kann? Für die Mikroben hab ich gestern und heute schon fleißig gesammelt und wegwerfen mag ich die ungern.

    LG,

    Katja

    1. Hi Katja, für die Kokosmakronen braucht man doch ganz viel Eiweiss. Ich mach zumindest immer welche aus meinem restlichen Eiweiss. Ein Rezept dazu geht auch die nächsten Tage hier online. Liebe Grüße Moni – PS. Eiweiss kann man auch einfrieren 😉

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