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Frizle – die Spätzle für „Nicht-Schwaben“ [Werbung]

In der schwäbischen Provinz, wo ich geboren bin und glücklicherweise noch immer leben darf, wird den Kindern die Liebe zu den Spätzle quasi schon mit in die Wiege gelegt und die Wissenschaft der Spätzle-Herstellung ist seit jeher fester Bestandteil der schwäbischen Kindererziehung.

Noch heute stehen viele Omas in geblümelten Kittelschürzen hinter dem Herd und schlagen den zähen Spätzlesteig mit stabilen Holzlöffeln bis er blasen wirft. Die schwäbischen Rotzgören stehen bewundernd daneben, bestaunen die Kraft, die in den Oberarmen der Omas steckt und können vor Vorfreude kaum mehr still stehen, wenn die ersten Spätzle schwungvoll ins kochende Wasser geschabt werden.

Während viele ältere Hausfrauen mittlerweile zunehmend auf moderne Spätzlepressen umsteigen (O-Ton meiner Mama: “Des isch halt viel oifacher ond got au viel schneller!“), besinnen sich die jungen, wilden Schwäbinnen wieder auf alte Traditionen und schaben wieder gerne von Hand. So zum Beispiel ich ;) Und wieder andere (meist “Nicht-Schwaben”) versuchen sogar, die Spätzle-Herstellung komplett zu revolutionieren. Und da sind wir dann auch schon beim heutigen Thema:

Die Spätzle-Revolution von Frizle

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Wer oder Was ist Frizle?

Hinter Frizle stecken Martin und Thomas – zwei absolute Spätzle-Liebhaber. Weil die beiden weder den getrockneten Spätzle aus dem Nudelregal, noch den Frischprodukten aus der Kühltheke wirklich etwas abgewinnen konnten und sie außerdem auch zu faul waren, jedesmal die Spätzles-Presse zu spülen, haben die beiden kurzerhand einfach ihre eigenen Spätzle erfungen: Frischer Spätzle-Teig in einer praktischen Verpackung, welche gleichzeitig als Spätzles-Presse dient. 2012 stellen Martin und Thomas ihr Konzept auf der Biofach in Nürnberg vor. Schon im Jahr 2013 gewannen die beiden mit Ihren Spätzle den Publikumspreis „Best-New-Product-Award“ und 2014 konnten dieser Erfolg schließlich sogar wiederholt werden. Seit 2014 sind die Fritzle-Spätzle nun auch im Handel.

Wie funktioniert das Kochen mit Frizle?

Das Kochen mit Frizle ist kinderleicht. Man bringt einen Topf voll ungesalzenem Wasser zum kochen, entfernt die Schutzfolie auf der Unterseite der Frizle-Packung, drückt den frischen Spätzle-Teig ins kochende Wasser, lässt die Spätzle kurz garen und fertig sind sie..

Was für Sorten gibt es?

Die Frizle-Spätzle sind aktuell in den Sorten Bio-Eier-Spätzle, Bärlauch-Spätzle und Chili-Spätzle erhältlich.

Was ist drin im Spätzleteig?

Bei einem waschechten Schwaben kommt in den Spätzlesteig außer Eier und Mehl nur noch Salz und maximal noch etwas Wasser. Die Frizle-Spätzle enthalten Bio-Weizenmehl, Bio-Frischei, Trinkwasser, Speisesalz und Ascorbinsäure als Antioxidationsmittel. Zusätzlich Chili, bzw. Bärlauch in den sorten Chili-Spätzle und Bärlauch-Spätzle. Der frische Teig ist gekühlt 4 Wochen haltbar.

Wieviel ist drin, was kosten die Spätzle und wo kann man sie kaufen?

Eine Packung Frizle enthält 380 g Teig – was am Ende ca. 500 g frischen Spätzle entsprechen soll. Die Spätzle sind online auf delinero.de, be tegut und bei Edeka Südwest erhältlich. Der Preis liegt bei ca. 3.- Euro pro Packung.

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Das Handling

Das Kochen mit Frizle ist wirklich total einfach. Sobald das Wasser auf dem Herd kocht, braucht man nur die Folie auf der Unterseite der Packung abziehen und schon kann man den frischen Spätzle-Teig ins Kochwasser pressen. Hierbei ist zwar einiges an Kraft notwendig, aber das Einpressen des Teigs funktioniert in jedem Fall. Sobald die Spätzle ins Kochwasser gedrückt wurden, braucht man sie nur noch kurz garen lassen und dann ist man auch schon fertig.

Konsistenz, Aussehen & Geschmack

Die Spätzle sind sowohl von der Konsistenz, als auch vom Aussehen und vom Geschmack wirklich toll. Ich muss neidlos anerkennen, dass sich die Spätzle kaum von denen unterscheiden, die ich selbst aus frischem, selbst gemachtem Spätzle-Teig herstelle.

Kritikpunkte

Zu 100 % perfekt sind die Spätzle leider nicht ganz. Die Idee hinter dem Produkt ist zwar prima, allerdings habe ich, trotz Befolgens der Gebrauchsanweisung, aus keiner der Packungen wirklich die angegebene Menge von ca. 500 g heraus bekommen. Beim ersten Versuch hatte ich nach dem Kochen 380 g fertige Spätzle und beim zweiten Mal 430 g. Schade!

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Mein Fazit:

Hier hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht und ein innovatives Produkt auf den Markt gebracht, welches sowohl vom Handling, als auch bei der Zutatenauswahl und dem Geschmack überzeugt. Leider bekommt man am Ende nicht ganz so viel fertige Spätzle zusammen, wie auf der Packung angegeben und der Preis ist mit ca. 3.- Euro pro Packung doch recht teuer. Kaufe ich für 3.- Euro Eier und Mehl, kann ich damit im Vergleich extrem viele Spätzle herstellen. Für all diejenigen aber, die keine Spätzles-Presse zu Hause haben, nicht von Hand schaben können und keine Lust auf getrocknete Packungsspätzle oder Kühlregal-Spätzle haben, sind die Frizle-Spätzle eine tolle und leckere Alternative. Mir persönlich sind sie schlichtweg zu teuer, auch wenn sie vom Geschmack wirklich lecker sind.

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3 thoughts on “Frizle – die Spätzle für „Nicht-Schwaben“ [Werbung]

  1. Liebe Moni,
    die sehen ja toll aus! Guter Bericht, was ich noch interessant finden würde, wären Fotos von den fertigen Spätzle. Sind die mit Bärlauch dann grün?
    Grüßle
    Julia

    1. Hi Julia,
      Die Rezepte mit den fertigen Spätzle kommen in den nächsten Tagen. Die Spätzle mit Bärlauch hatten ein richtig schönes sattes grün. Ich sitz grad am Rezept 🙂
      Liebe Grüße
      Moni

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