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Porridge mit Blaubeer-Kompott – Traumfrühstück wie bei Muttern!

Früher war ich so ein richtiger Frühstücksmuffel. Noch bis vor ein paar Jahren reichte mir morgens eine Tasse Kaffee und eine Zigarette – Mehr brauchte ich nicht, um happy in den Tag zu starten.

Im Laufe der Jahre habe ich dann aber nicht nur mit dem Rauchen aufgehört (gelegentliche Alkohol-Ausrutscher übersehen wir hier mal dezent^^), sondern auch damit begonnen, ein gutes Frühstück sehr zu schätzen.

Gerade wenn man, so wie ich, das ein oder andere Figurproblem hat, ist es nämlich gar nicht so verkehrt, gut zu frühstücken. Viele verfallen hier zwar in die Denkweise „Kein Frühstück = gesparte Kalorien“, aber diese Heransgehensweise ist nicht wirklich optimal. Vor allem, wenn man abnehmen möchte.

Das Frühstück ist die Basis für einen guten Start in den Tag. Es versorgt uns mit der Energie, die wir Nachts verbraucht haben und die wir am Morgen dringend benötigen, um so richtig in Schwung zu kommen. Es hilft zudem, Heißhunger am Vormittag vorzubeugen. Und wer kein Heißhunger hat, wird weniger in Versuchung geführt, irgendwelchen Schrott in sich rein zu stopfen.

Besonderst gut eignet sich Müsli zum Frühstück, denn das füllt schnell unsere Kohlenhydratspeicher und hilft uns dabei, gute Leistungen bringen zu können. Ich meine hier jetzt aber nicht diese fertigen Müslimischungen aus dem Supermarkt, die meist nur so vor Zucker strotzen! Nein, ideal ist ein selbst gemachtes Müsli – beispielsweise aus kernigen Haferflocken, gemischt mit Joghurt, Milch oder Quark und dazu ein paar frische Früchte der Saison.

Eines meiner liebsten Frühstücke, ist Porridge. Das gab es schon früher häufig bei uns zu Hause, als ich noch klein war – gerne auch mal zum Mittagessen oder auch einfach zwischendurch. Damals allerdings noch unter dem weniger schönen Namen „Haferflockenbrei“.

In Kombination mit frischen Früchten ist und bleibt Porridge aber mein absoluter Fühstückstraum – und am allerliebsten mag ich den schlotzigen Brei mit frischem Blaubeerkompott:

 

Porridge mit Blaubeer-Kompott
 
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Recipe type: Frühstück
Portionen: 2
Zutaten
  • 80-90 g Haferflocken (kernig oder zart)
  • 400 ml Milch
  • Ahornsirup, Zucker etc. (nach Geschmack)
  • 200 g Blaubeeren
Anleitung
  1. Haferflocken gemeinsam mit der Milch in einem Topf geben. Unter ständigem Rühren alles einmal aufkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und das Porridge einige Minuten ziehen lassen.
  2. Für das Blaubeer-Kompott die Blaubeeren waschen, halbieren und mit wenig Wasser in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze so lange garen lassen, bis ein Kompott mit kräftig dunkler Farbe entstanden ist.
  3. Sowohl Porridge, als auch Kompott nach Geschmack süßen und beides zusammen noch warm servieren.

Blaubeer-Porridge
Das Porridge lässt sich übrigens prima auch schon am Vorabend vorbereiten. Ihr könnt sowohl die Milch mit den Haferflocken, als auch das Kompott ohne Probleme fertig machen und am nächsten Morgen einfach nur kurz auf dem Herd (oder in der Mikrowelle) wieder aufwärmen. So habt ihr morgens nur minimalen Zeitverlust und könnt trotzdem ein schönes, warmes Porridge genießen.

Je nachdem welche Zutaten ihr für das Porridge verwendet, ist dieses Rezept natürlich auch Clean Eating geeignet. Will ich es clean haben (was eigentlich immer der Fall ist), dann nutze ich kernige Bio-Haferflocken und zum Süßen nehme ich Ahornsirup.

Übrigens: Das Porridge könnt ihr natürlich unendlich abwandeln. Probiert doch mal frische Vanille dazu oder reibt etwas Orangenschale mit rein. Im Herbst passt auch die Kombination Zimt und Pflaumen ganz wunderbar und im Winter liebe ich die Variante mit Bratapfelkompott. Der Phantasie sind hier auf jeden Fall keine Grenzen gesetzt!

Ihr könnt das Porridge aber natürlich auch ganz klassisch nur mit Zimt-Zucker genießen. So hab ich den Haferflockenbrei früher immer von meiner Mama bekommen und noch heute ess ich ihn ab und an gerne so. Da fühlt man sich nämlich direkt wieder wie ein kleines Kind und das ist ab und an doch auch mal schön.

 

 

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3 thoughts on “Porridge mit Blaubeer-Kompott – Traumfrühstück wie bei Muttern!

  1. Ich würde dann die Blaubeeren roh dazu nehmen (-; ich mag so etwas mit allem möglichen Obst, aber auch einfach mit Trockenobst. Wenn du z. B. Rosinen oder Datteln mit in den Brei kochst, brauchst du eigentlich nichts mehr zum Süßen. Ich verwende auch viele andere „Getreidearten“ für solche Breis und kann das immer essen, z. B. Hirse, Dinkelflocken, Buchweizen. Meist ohne Milch aber dafür dann einen Schuss Sahne oder etwas gutes Öl. (-;

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